Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Herne NRW Blog

Herne NRW Blog

Hier erfahren Sie alles über die Ruhrgebietsstadt Herne!

Livekonzert mit TRANSNIGHT, ANTHOLOGY, SANITY'S ECLIPSE & PAGAN PROPHECY

herne | 16 Januar, 2010 23:59

Am 16. Januar 2010 veranstaltete der Verein “Recht auf Zukunft e. V.” ein Livekonzert im RAZ in Datteln. Vier Bands aus dem Ruhrgebiet, TRANSNIGHT, ANTHOLOGY, SANITY'S ECLIPSE & PAGAN PROPHECY, spielten ab 19.00 Uhr auf der Bühne in dem Jugendzentrum RAZ.

Vorab muss dem Tonmann ein großes Lob ausgesprochen werden, der mit jeder Band vorab einen ausgiebigen Soundcheck machte. So war der Livesound während des Konzerts für alle auf Studioniveau. Alle Instrumente waren fett und dennoch sehr akzentuiert abgemischt.

Um 19.45 Uhr eröffnete die Herner Band

PAGAN PROPHECY


den Reigen.

Fotostrecke 2

pagan_prophecy

Ihren Musikstil zu beschreiben ist nicht ganz einfach. Die Band bedient sich sicherlich der Stilelemente des Black- und Death-Metal – insbesondere was die schnellen und harten Parts betrifft, zeigt aber auch genügend Humor, der Bands aus den genannten Stilrichtungen häufig fehlt, und streut Spaß-Songs wie “Mettberg” oder “Terrakottacremetörtchenpolka” ein.

Den Fans gefiel es offensichtlich.

_MG_6161

Die Bandmitglieder:

_MG_6064
Jan (vocals, guitar)

_MG_6040
Meike (bass)

_MG_6166
Schanz (guitar)

_MG_6189
Langemann (drums)

 

Es folgten

SANITY’S ECLIPSE

 

Fotostrecke 2

sanitys_eclipse

Die aus ehemaligen Mitgliedern von APART SOUL reformierte Band SANITY’S ECLIPSE zog mit ihrem tight gespielten Melodic Death Metal eine große Zuhörerschaft vor die Bühne. Besonders gut gefiel mir “War Machinery” und ein Song dessen Name ich allerdings nicht kenne, der aber einem aber mit Mörder-Midtempo-Groove mitriss.

 

ANTHOLOGY

Fotostrecke 2

anthology

Die 1996 in Recklinghausen gegründete Band sieht sich laut ihrer MySpace-Bandinfo als Schmelztigel solch verschiedener Stilrichtungen wie Progressive-, Thrash- und Nu-Metal.

anthology_band_guitar anthology_band_vocals

Erfahrungen haben alle Musiker bereits in Bands wie Mysterious Lands, Dorian Grey or Crypt gesammelt.

 

TRANSNIGHT

 

transnight

TRANSNIGHT boten eine ausgewogene Mixtur aus traditionellem Metal mit leicht progressivem Touch, ohne jedoch gleich auf den Pfaden solcher Bands wie DREAM THEATER oder FATES WARNING zu wandeln. Die Band wurde 1999 von Christoph (guitar), Daniel (drums) und Sonja (keyboards) in Marl gegründet. Komplettiert wurde das Line-Up durch Markus (bass).

Im März 2008 stieß Dave dazu, der vorher schon bei der Herner Band CROSSBOW sang.

transnight_guitar transnight_drums
transnight_dave_vocals transnight_bass

Links

http://www.dattelner-morgenpost.de/lokales/datteln/Transnight-eine-dunkle-Band-mit-Humor;art1008,97273

http://www.myspace.com/razeventsdatteln

http://www.myspace.com/paganprophecy

http://www.myspace.com/sanityseclipsemetal

http://www.myspace.com/gerrroet

http://www.myspace.com/anthologymusik

http://www.anthology-musik.de/

http://www.myspace.com/transnightmetal

http://www.transnight.info/

http://www.custard.de/

http://www.myspace.com/lordcounter

http://www.youtube.com/zwehnsworld

 

 

 

 

 (weiter)

Professionelle Musikproduktion am PC

herne | 08 Januar, 2010 17:02

Von Oktober bis Dezember 2009 nahmen wir als Band (LORD COUNTER) an dem von der Musikschule Herne angebotenen Workshop “Professionelle Musikproduktion am PC” teil.

Am Ende der Workshop-Reihe wurde denn auch aufgenommen. Der “Song” kann unter diesem Link einmal angehört werden!

Der Produzent, Schlagzeuger, Remixer und Labelinhaber (Z-Muzic), Sebastian Meier, führte uns in gut strukturierten Unterrichtseinheiten in das komplexe Producing-Programm “Cubase” ein.

Die Musikproduktion hat sich in den letzten Jahren tiefgreifend verändert. Galt es Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre schon als Revolution, mehr als acht Spuren nacheinander auf die Magnetpartikel der großen Spulen einer Bandmaschine zu bannen, die vorher auf raumfüllenden Mischpulten zusammengeführt wurden, so genügt heute ein handelsüblicher, leistungsfähiger PC oder ein Laptop mit der entsprechenden Software, um wesentlich bessere Ergebnisse in Eigenregie erzielen zu können. Selbst wenn man nicht selber spielen möchte, kann man auf Samples zurückgreifen, die von den Besten der Besten eingespielt worden sind. Man kann so jederzeit seine Ideen auf höchstem Niveau umsetzen, direkt festhalten und zu einem professionellen Song “downmixen”.

In mehreren Sessions, die an Freitagabenden in einem Kellerraum der Musikschule Herne abgehalten wurden, lernten wir den Unterschied zwischen Audio und MIDI, wie man VST-Instrumente und deren Eigenschaften/Filtern einsetzt.

Im weiteren Verlauf wurde uns gezeigt, wie man Recordings, Arrangements anlegt sowie Tipps und Tricks für die Benutzerumgebung. Später wurde uns der Umgang mit MIDI-Spuren (Editing, Sampling, Recording und Audio-Tools) dargelegt.

In den letzten Sessions wurden uns Grundlagen für das interne Mixing (Groups, Komprimierung etc.) sowie Sounddesign und Soundästhetik vermittelt.

In unserer letzten Stunde wurde uns erläutert und gezeigt, wie man ein Schlagzeug abnimmt.

Für jedes Schlagzeugelement gibt es verschiedene Mikros, die auf die unterschiedlichen Klangeigenschaften abgestimmt sind.

Unser Drummer nahm hinter dem Kit Platz und ich stöpselte meinen Bass direkt in das Soundinterface ein. Wir spielten einige Takte lang einen Groove ein. Diese aufgenommenen Spuren galt es nun zu bearbeiten. Das Editieren und Hinzufügen von Effekten wie Kompressoren, Hall, Keyboard- und Percussion-Spuren nahm fast zwei Stunden Zeit in Anspruch (bei einer Minute Aufnahmematerial), aber es lohnte sich! Am Ende klang das Aufgenommene wie eine professionell abgemischte Studioproduktion (siehe Link oben).

Mein Fazit: Jeder, der in einer Band spielt, sollte solch einen Kurs einmal besucht haben – es lohnt sich auf jeden Fall und die Musikschule Herne bietet den Workshop weiterhin an. Unten habe ich einmal weitere Links zur Information und ggf. Anmeldung bereitgestellt.




Links

 

Info-Flyer: http://www.tengu-music.de/UPLOAD/cubase_workshop_zmusic.jpg

Anmeldeformular: http://www.tengu-music.de/UPLOAD/anmeldeformular_cubase.pdf

WAZ-Artikel: http://www.derwesten.de/staedte/herne/Selber-mukken-id1353374.html

Homepage Musikschule Herne: http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/DE_Musikschule

Tengu-Basement: http://www.tengu-music.de/

Label Z-Muzic: http://www.z-muzic.de/

LORD COUNTER-Website: http://www.lord-counter.kulturserver.de/

LORD COUNTER-MySpace: http://www.myspace.com/lordcounter

LORD COUNTER-YouTube: http://www.youtube.com/user/Zwehnsworld

 (weiter)

Boulevardfest Herne 2009

herne | 29 August, 2009 22:31


"In Herne lässt sich's leben!" so lautet der Marketingslogan für die Ruhrgebietsstadt. Ja, und nicht nur das -  hier lässt es sich auch feiern. So fand im Zeitraum vom 28. bis zum 30. August 2009 das alljährliche Boulevardfest in der Herner City statt.

In diesem Blogartikel zeige ich nur eine kleine Auswahl meiner Fotos, um den Text ein wenig auszuschmücken. Wer mag kann sich gerne meine Fotostrecke anschauen.

Gegen 23.15 Uhr fand ich mich auf dem Rathausvorplatz ein, um mir das musiksynchrone Höhenfeuerwerk anzuschauen. Die Künstler INSEKTOPIA begeisterten mit ihrer Stelzen-, Trommel- und Pyroshow das Publikum.


_MG_4893



_MG_4902



_MG_4903



_MG_4904



_MG_4906



Um 23.30 Uhr begann das furiose, musiksynchrone Höhenfeuerwerk.



_MG_4924





































_MG_4948 _MG_4954
   
_MG_4970 _MG_4974
   
_MG_4989 _MG_5014
   
_MG_5038 _MG_5054
   


Kaum war der letzte Knall verhallt, setzten sich die Massen in Bewegung und verließen den Rathausplatz, um entweder den Heimweg anzutreten oder um noch einen Absacker auf dem Boulevard zu sich zu nehmen. Für manche allerdings auch eine nette Gelegenheit, um noch für ein stimmungsvolles Foto für's Familienalbum zu posieren.



_MG_5068



 Einer der vielen Stände vor dem City Center.



 _MG_5069



In der U-Bahn-Station "Archäologiemuseum | An der Kreuzkirche" fand in den Tiefen die alljährliche House-Party, mittlerweile in der fünften Ausgabe des sogenannten "Light-Level", statt.



_MG_5071



Das Archäologie-Museum im stimmungsvollen Licht.



  _MG_5076



 So auch die Kreuzkirche.


 



  _MG_5083


 



Weitere Links zu meinen Blogartikeln zum Thema Boulevardfest: http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/01/20/boulevardfest-herne-2006/ http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/06/04/boulevard-wandelbar-in-herne-2003/






Bahnbetriebswerk Herne

herne | 24 August, 2009 18:45

Da fĂ€hrt man jahrelang kreuz und quer durch das Ruhrgebiet, um den Zustand von im Abruch befindlichen Industrieanlagen zu dokumentieren und der Nachwelt damit noch einen Eindruck geben zu können wie das Leben und Arbeiten an diesen StĂ€tten ablief und es findet sich quasi direkt vor der HaustĂŒr noch ein Kleinod, das mir bisher noch nicht bekannt war.

Auf das Bahnbetriebswerk Herne bin ich durch den Blogartikel von Marcel Henschel aufmerksam geworden, http://www.mhenschel.de/2009/bwherne.htm, der einige fantasievoll inszenierte Fotos von der Anlage gemacht hat.

Am Sonntag Nachmittag traf ich mich mit einem ebenso fotobegeisterten Kollegen, um unsere Dokumentationsreihe zu starten. Eine komplette Fotogalerie findet sich hier.


Außenansicht (Panorama) auf den Ringlokschuppen
rinklokschuppen-panorama01-sw
 
Blick durch zerbrochene Fensterscheiben in den Ringlokschuppen
_MG_4634
_MG_4638
_MG_4671
_MG_4658
 
DienstgebÀude
_MG_4639
_MG_4650
_MG_4747
 
Prellbock und Gleisanlagen
_MG_4685
_MG_4713
_MG_4717
 
Lokschuppen (HDR-Montage)
_MG_4742_3_4
_MG_4706
Bunker
_MG_4741
_MG_4745
Ringlokschuppen (Außenansichten)
_MG_4768
_MG_4769
Ringlokschuppen (Innenansichten)
_MG_4801
_MG_4813
 







_MG_4806_MG_4808

_MG_4790
_MG_4852
_MG_4859
 
_MG_4854
_MG_4855
Quellen:

 
 

 



Cranger Kirmes 2008

herne | 18 August, 2009 22:32

Auch in diesem Jahr war der Besuch auf dem Karaoke-Stand auf der Hauptstraße wieder einmal Pflicht. Und so kam man in den Genuss des “glockenglaren” Gesangs des Karaoke-Stars, Carmen, die bereits auch schon einige CDs veröffentlicht hat.


    Karaoke Cranger Kirmes 2008    

Cranger Kirmes 2009

herne | 15 August, 2009 22:54

Am Montag, 10. August 2009, besuchte ich mit einigen Arbeitskollegen die 574. Cranger Kirmes – das Volksfest im Revier. Das Volksfest findet jährlich im Herner Stadtteil Crange statt. Die Kirmes ist mit einer durchschnittlichen Besucherzahl von rund 4.000.000 in den letzten Jahren eines der größten Volksfeste in Deutschland. Nach polizeilichen Angaben fanden sich im Jahre 2008 sogar 4.700.000 Menschen auf dem Kirmesplatz am Rhein-Herne-Kanal ein. Es ist - gemessen an der Besucherzahl pro Tag - dann das am besten besuchte Volksfest Deutschlands. Die Besucherzahl im Verhältnis zur Fläche erreicht ebenfalls diesen Spitzenplatz. Hier ein Foto von meinem Spaziergang über die Hauptstraße. Bild056 Über 83.000 m² groß ist der Festplatz der Cranger Kirmes und hat über 5 km Budenfront. Es gibt überall Souvenirstände, Losbuden und Verpflegungsstände zu mittleren Preisen. Ca. 400.000 Besucher besuchen pro Tag den Rummel. Foto über die Sonnenschirme des “Steinmeisters” hinweg: Bild057 Die Cranger Kirmes beginnt immer am ersten Freitag im August und dauert zehn Tage. Im Jahr 2009 findet die 574. Cranger Kirmes vom 7.August bis zum 16.August statt. Quelle:    

Cranger Kirmes 2009

herne | 15 August, 2009 22:54

Am Montag, 10. August 2009, besuchte ich mit einigen Arbeitskollegen die Cranger Kirmes – das Volksfest im Revier. Hier ein Foto von meinem Spaziergang über die Hauptstraße. Bild056 Foto über die Sonnenschirme des “Steinmeisters” hinweg: Bild057  

Siedlung Teutoburgia

herne | 12 August, 2009 21:40

Der 13. Juni 2009 war ein fantastischer Tag. Stahlblauer Himmel, klare, warme – nicht zu heiße Luft – kurzum, ein Tag perfekt für eine Radtour, die mich zu eine der schönsten Bergbausiedlungen im Ruhrgebiet führte. Die ehemalige, unter Denkmalschutz stehende Bergarbeitersiedlung befindet sich im Stadtteil Börnig. Sie wurde komplett im Originalstil restauriert. Dabei gleicht keines der 136 Gebäude dem anderen. Dennoch bilden sie alle zusammen eine harmonische Komposition.
IMG_3144IMG_3140
IMG_3148IMG_3139
IMG_3147IMG_3152
IMG_3161IMG_3167
Die Teutoburgia-Siedlung wurde als Werkssiedlung für die Zeche Teutoburgia zwischen 1909 und 1923 gebaut. 1988 begann die VEBA, die Siedlung zu sanieren und die Fassaden detailgetreu zu rekonstruieren. 1998 erstrahlten die Häuser mit ihren rund 530 Wohneinheiten im neuen Glanz. Mittlerweile hat Teutoburgia den Status einer Villengegend erlangt. Hunderte Straßenbäume säumen die pitoresken Gebäude.
IMG_3172IMG_3168
IMG_3299IMG_3170
IMG_3176IMG_3180
 
IMG_3304IMG_3302
IMG_3305IMG_3308
IMG_3307IMG_3314
  Zur Teutoburgia-Siedlung gehören auch der Kunstwald, der Förderturm und die Maschinenhalle. Alle vier zusammen ergeben die harmonische Komposition. Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung zur Internationalen Bauausstellung (IBA). Die Siedlung erstreckt sich auf einer Fläche von 21,6 ha. IMG_3181
IMG_3196IMG_3185
  IMG_3199
IMG_3202IMG_3236
IMG_3208IMG_3211
  IMG_3239
IMG_3251IMG_3255
IMG_3240IMG_3242
IMG_3248IMG_3259
IMG_3264IMG_3294
Quelle: Homepage der Stadt Herne, http://www.herne.de/kommunen/herne/ttw.nsf/id/Teutoburgia-Siedlung

LORD COUNTER – A Concert For Friends

herne | 26 Juli, 2009 18:46

Am Freitag, den 24.07.2009 war es soweit: Nach 1 1/2 Jahren Probezeit traute sich die seit den Mitte der 90er Jahren aktive Herner Band, ihre Musik öffentlich zu machen. Und so luden die Jungs einige Freunde zu einer öffentlichen Probe, unter dem Motto “LORD COUNTER – A Concert For Friends”, ein. lord-counter_for_friends-1

In den beengten Proberaumräumlichkeiten wurden noch schnell einige Klappstühle aufgebaut, Getränkekisten arrangiert, die Instrumente gestimmt, eingestöpselt und losgerockt.


 
Langsam tröpfelten die ersten Besucher ein und lauschten kritisch dem dargebotenen, rein instrumentalen Songmaterial. Die Bandbreite reichte dabei über Punk, Ska, Balladen, Rock, Hardrock und Metal. Der anschließende Applaus entschädigte die Musiker für die Strapazen der teils schweißtreibenden Stücke.
 
 

     

  DSC_0089
 
 
 

 
 
   
 

DSC_0090
 
 

Leider musste die Band ohne zweiten Gitarristen auftreten. Dada war umzugsbedingt verhindert. DSC_0093 DSC_0118 DSC_0121 DSC_0115 DSC_0100 Unbenannt-1  
 
 
 

Nassgeschwitzt war man sich nach fast dreistündiger Spielzeit einig: “Konzerte können ruhig kommen! Unsere Feuertaufe haben wir heute definitiv bestanden!”

 
Auch das Publikum war begeistert. So hieß es am Ende: “Ich hätte nicht gedacht, dass sich das, was die Jungs da machen, soo gut anhört!”  
 
 

 

Unter der Rubrik “Photos” findet sich auf der Homepage der Band noch eine komplette Fotostrecke über den Auftritt. Weiterführende Links: LORD Counter auf MySpace.com      
Windows Live Spaces Tags: , , , , , , , , , , , , , , ,

IT-Event Herne - Rockt - Live

herne | 26 Juli, 2009 00:18

Am Samstag, den 25. Juli 2009 besuchte ich das IT-Event “Herne – Rockt - Live” auf dem Gelände des Autohauses Witzel in Herne. Als ich gegen 21 Uhr dort ankam spielten bereits die Herner Musik-Urgesteine “Metamorphosis” einen Mix aus eigenen Stücken und überarbeiteten Coverversionen bekannter Rocktitel.

Metamorphosis  

100_8371  

100_8369

100_8370

Coversaki habe ich schon häufig live gesehen – meist am Rosenmontag in den Flottmann-Hallen in Herne, wo sie in schöner Regelmäßigkeit auftreten. Die Band um Blickfang, Daniela Deußen, präsentiert – wie sollte man es auch angesichts des Namens anders vermuten – ausschließlich Coverversionen der bekanntesten Rock- und Popstücke. Dabei reicht die Bandbreite von Huey Lewis and The News (“Power Of Love”), Robbie Williams (u. a. “Angel”), Melissa Etheridge (“Like The Way I Do”) bis hin zu Peter Fox (“Alles neu”). Handwerklich ist das alles perfekt gespielt und die Partystimmung überträgt sich von der Bühne schnell auf das Publikum, das sich plötzlich in Massen vor der Bühne eingefunden hatte.    

Coversaki

DSC_0015 DSC_0001 DSC_0007 100_8376 DSC_0011    





    DSC_0018 DSC_0018 100_8374 DSC_0033   100_8378 DSC_0040

Um kurz vor 0 Uhr endete das Konzert, nicht ohne die obligatorische, gegenseitige Vorstellung der Bandmitglieder.  

Ohne eine Zugabe gegeben zu haben, wollte jedoch niemand die Band ziehen lassen. Und so stürmten die fünf dann noch einmal die Bühnenbretter um den Dirty Dancing-Soundtrack “Time Of My Life” zu spielen.   100_8382  
       
Windows Live Spaces Tags: , , , , , , , ,
       
Google Blogsearch Tags: , , , , , , , ,

Unwetter und Hochwasseralarm in Herne

herne | 03 Juli, 2009 20:00

wolken

Am Nachmittag – gegen 15 Uhr – ging schon einmal ein Unwetter über Herne nieder. Es blitzte und donnerte fast zeitgleich.

sturm

Was aber um 19 Uhr geschah, gab es in der Form seit Jahrzehnten nicht mehr. Unheilvoll verfärbte sich der Himmel im Abstand von wenigen Minuten.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=bHD0LuEWRcw&hl=de&fs=1&]

 

Farbgebungen durchzeichneten die Wolken, in ungekannter Art und Weise.

bäume

sturm

Manche Wolkenformationen sahen aus wie Trickeffekte aus Filmen wie “Der Herr der Ringe” oder “Harry Potter”. Unheilvolle Wände, die sich wie Riesenfäuste nach Häusern streckten und sie zu zertrümmern drohten.

wolkenfront

wolken

wolkenfront

Blick von den Dächern in Herne-Süd in Richtung Straße des Bohrhammers.

wolkenfront

wolkenfront

wolkenfront

Dann brach die Hölle los und binnen Minuten hieß es: “Land unter!”.

regen

regen

regen

In meinem Fall muss man wohl sagen “Keller unter!” Was sonst in einem Monat an Niederschlag festzustellen ist - rund 70 Liter – prasselten am heutigen Tage pro Stunde auf Herne nieder.

keller

Bei der Feuerwehr gingen die Notrufe zuhauf ein. Verletzte gab es aber nicht zu beklagen. Es blieb – Gott sei Dank – bei Blechschäden und sonstigen Sachbeschädigungen.

ueberschwemmung tueten
  Ein herzlicher Dank geht an die Discount-Ketten ALDI, LIDL und REWE, deren reißfeste Tüten hervorragende Sandsäcke sein können!
damm eimer

Man sagt ja oft: “Jeder hat eine Leiche im Keller.” Nun, ich muss sagen: Es roch auch so! Ich weiß nicht, ob da jemand seit ein paar Jahren ein paar gut abgehangene Fische gehortet hatte – der Verdacht lag allerdings nahe!

Nach über zwei Stunden des Sandsackschichtens und Eimerscheppens zog sich das Wasser langsam zurück.

ueberschwemmung

schneeschaufel

Nachdem der Keller einigermaßen trocken gelegt war, fuhr ich mit dem Fahrrad los. Das Unwetter hatte überall seine Spuren hinterlassen. Vor vielen Häusern standen Gerätewagen der Feuerwehr. Die Beamten arbeiteten bis an ihre Leistungsgrenzen, pumpten in der Nachbarschaft Keller leer oder schnitten beängstigend tief hängende Äste von den Bäumen, bevor diese weitere Schäden anrichten konnten.

Die Allee an der Flottmannstraße nach dem verheerenden Unwetter:

ast

ast

ast

In manchen Gärten kapitulierte der ein oder andere stolze Baum – wie hier dieser Pflaumenbaum, der bisher in seinen dreißig oder vierzig Jahren seiner Lebenszeit den widrigsten Wetterkapriolen gestrotzt hatte.

laterne

baum

astbruch

 

 

 

 

 

 

 

 

 (weiter)

Dorn-Hallen Herne

herne | 06 Juni, 2009 16:43

_MG_0359

Zwischen Forellstraße, Dornstraße und Eschstraße liegen die ehemaligen Fertigungshallen der Schraubenfabrik Knipping-Dorn. Die Firma Dorn siedelte sich 1900 in Herne an und fertigte bis 1997 Schrauben für den Bergbau und seine Zulieferindustrie.

_MG_0340

Solche Brachgebiete werden vom Fachbereich Planung und Bauordnung der Stadt Herne als “Wunden im Stadtgefüge” bezeichnet. Eine Wunde, die bald Heilung erfahren soll, denn die Kommune hat ein städtebauliches Entwicklungskonzept erarbeitet, das zeigt, wie es in Zukunft auf den Geländen der Unternehmen Schrauben-Dorn und Pumpen-Müller aussehen soll.

So sollen auf dem Areal Einrichtungen „stadtnaher Dienstleistungen”, „wohnverträgliches Gewerbe” und 280 Wohneinheiten, Ein- und Mehrfamilienhäuser angesiedelt werden.

Quelle: WAZ Herne (Online), “‘Wunde’ im Norden soll geheilt werden”, 16.05.2008, http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2008/5/16/news-46868734/detail.html

Für mich hieß es nun zu handeln, wollte ich noch ein Stück Stadtgeschichte – auch wenn es optisch schönere Motive gibt – im Bild festhalten. Und so stelle ich hier einmal die Fotos, die die Hallen mit ihrem rauen Charme zeigen, einmal aus.

_MG_0343 _MG_0345
_MG_0347 _MG_0350
_MG_0351 _MG_0354

 

Im Laufe des Jahres 2008 hatte Saturn-Hansa, der Elektronikhandelskonzern unter dem Dach der Metro-Gruppe, Interesse an einer Ansiedlung auf dem Gelände bekundet. Die Stadt hatte dem Unternehmen zwischenzeitlich auch das seit Anfang 2009 leerstehende Karstadt/Hertie Kaufhaus für die Ansiedlung in Herne angeboten. Das Unternehmen hatte aber abgewunken und erklärt, an der geplanten Ansiedlung auf dem ehemaligen Knipping-Dorn-Gelände in Herne-Baukau festhalten und dort so schnell wie möglich bauen zu wollen.

Quelle: WAZ Herne (Online), “Wir glauben an die Innenstadt”, 30.01.2009, http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/herne/2009/1/30/news-108754317/detail.html

_MG_0356

 

_MG_0353 _MG_0357
_MG_0367 _MG_0363
_MG_0355 _MG_0375

 

Das ein oder andere Eckchen wird in den Hallen aber aktuell immer noch als Treffpunkt genutzt. Zumindest hat man sich hier etwas wohnlich eingerichtet.

_MG_0369

Wo man hinblickte: Nur Schutt und Abfall. Kaum vorstellbar, dass man in Kürze vielleicht an dieser Stelle gerade eine DVD o. ä. kaufen wird!

_MG_0371 _MG_0378

 

_MG_0377 _MG_0541

 

 

_MG_0383 _MG_0385
_MG_0379 _MG_0386
_MG_0388 _MG_0394

 

_MG_0411 _MG_0422
_MG_0436 _MG_0437
_MG_0447 _MG_0449

 

_MG_0457 _MG_0438
_MG_0444 _MG_0462
_MG_0464 _MG_0469

 

Für die Mitarbeiter der Firma Dorn stand ein unternehmenseigenes Schwimmbad zur Verfügung. Heute bietet es sich nicht mehr unbedingt an, seine Bahnen darin zu ziehen. Es sei denn, man möchte danach noch einige Einkäufe erledigen.

_MG_0483 _MG_0489

 

_MG_0491 _MG_0492
_MG_0454 _MG_0460
_MG_0539 _MG_0358

 

_MG_0544 _MG_0533
_MG_0549 _MG_0550
_MG_0547 _MG_0548

 

_MG_0522 _MG_0518
_MG_0506 _MG_0515

 

Quellen:

Chronik der Stadt Herne, http://www2.herne.de/Spielezentrum/Infos/Herne/Herne-Chronik/geschichte1.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

<a href="http://blogs.icerocket.com/tag/dorn-hallen-herne" rel="tag">dorn-hallen-herne</a>

Boulevard Wandelbar in Herne 2003

herne | 04 Juni, 2009 18:43

 

Mit dem Wortspiel „Boulevard wandelbar“ hatte sich Herne für 2003 bereits zum vierten Mal für die City-Offensive „Ab in die Mitte“ beworben. Am 4. Dezember fiel die Entscheidung, dass Herne nach drei erfolgreichen Bewerbungen auch zum vierten Mal mit einem hohen Fördermittelanteil rechnen konnte. Eine unabhängige Jury entschied über die Kommunen, die eine „Ab in die Mitte!“ Förderung für das nächste Jahr erhalten. 60 Prozent der Kosten übernehmen dabei die landesweiten Träger der Initiative. 40 Prozent wird von den Städten zusammen mit ihren lokalen Sponsoren eingebracht.

Zum Wettbewerb in NRW aufgerufen hatten das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW, die Karstadt Warenhaus AG, die Kaufhof Warenhaus AG, die Bild-Zeitung, der Städtetag NRW sowie die Handelsverbände BAG und LAG und EHV.

Und so verzauberte der Herner "Boulevard Wandelbar" die zahlreichen Besucher vom 28. August bis zum 6. September 2003 mit Musik und nächtlichem Picknick.

Zehn Tage Open-Air-Festivitäten in der Herner City - das ist der "Boulevard Wandelbar", der zehn Tage lang das Freizeitgeschehen bestimmte.

Das absolute Highlight war auch in diesem Jahr die mit 900 Metern nach Auskunft der Veranstalter längste Tafel Deutschlands.

Familien, Freunde oder Zufallsgruppen trafen sich am 29. August in der Fußgängerzone und genossen selbst gemachte oder schnell gekaufte Leckereien beim gemeinsamen "Nightlight-Dinner".

Der "Boulevard Wandelbar" schloss an die Innenstadtoffensive "Ab in die Mitte" mit Lichtgestalten und Boulevard Elementar an. Zu den weiteren Programm-Höhepunkten gehörten die erste lange Museumsnacht im Westfälischen Museum für Archäologie am 5. September und dreimal Open-Air-Kino unter Sternen. Zum Abschluss gab es am 6. September ein Höhenfeuerwerk. Live-Musik der verschiedensten Stilrichtungen war an allen Tagen zu hören.

Ich war am 30. August 2003 auf dem Rathausplatz und schaute mir eine Künstlergruppe an, die auf Trapezen balancierend in luftiger Höhe akrobatische Kunststücke darboten. Leider fällt mir nach knapp sechs Jahren, die nun vergangen sind, der Name der Gruppe nicht mehr ein. Eine Recherche im Internet hat leider auch zu keinem Ergebnis geführt. Es handelte sich dabei um die französische Gruppe Compagnie Transe Express, die inspiriert durch Calders Mobiles von Gilles Rhode 1990 gegründet wurde. Ihre Spezialität sind gigantisch große menschliche Mobiles zu unterschiedlichen Themen.

„Transe express“ - Mobile Homme – Das hochkarätige Straßentheater aus Frankreich nutzte mit einem menschlichen Mobile den Grenzbereich zwischen Himmel und Erde für eine Verbindung aus Live-Musik und Performance.

Das menschliche Mobile, wurde mit großem Erfolg in allen großen Straßentheaterfestivals und zahlreichen Großveranstaltungen gezeigt: zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Albertville / F, Einweihung des Eurotunnels, 1000 Jahrfeier der Stadt Danzig / PL, Eröffnung der Kulturstadt Stockholm / S, Edinburgh / GB, Barcelona / E, Nimes / F, Stockton / GB, Paris / F....

Durch ihre großangelegten Bilder können die Produktionen von großen Zuschauermengen gesehen werden und sind daher für Großereignisse als originelle Alternative zu einem klassischen Feuerwerk besonders geeignet.

Die damalige Digitalkameratechnik steckte noch in den Kinderschuhen. Ich hatte selber noch keine und fotografierte mit einer geliehenen Kamera. Die Bildqualität -das gebe ich gerne zu – ist, um es gelinde auszudrücken, suboptimal.

100_0181 (2) 100_0184 (2)
100_0185 (2) 100_0186
100_0187 100_0188
100_0194 Mobile

100_0182 (2)

Drei Jahre später besuchte ich das Boulevardfest 2006 und berichtete darüber in diesem Blogartikel: http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/01/20/boulevardfest-herne-2006/

 

Wanit-Hallen, Herne-Wanne

herne | 01 Juni, 2009 22:13

Im August und Oktober 2005 zog ich mit meiner neuen Digitalkamera los, um einige Fotos von den brachliegenden Wanit-Hallen in Herne-Wanne, nahe der Siedlung Unser-Fritz, zu machen.

Ein Glücksfall wie sich erwies, denn schon einen Monat später war kaum noch eine der auf dem 17 ha großen Gelände zwischen Schlossstraße und Alleestraße angesiedelten, ehemaligen Produktionsstätten für Asbestzementerzeugnisse vorhanden.

Auf der ehemaligen Fläche des ehemaligen Asbestzementwerks soll ein Logistikpark entstehen, der Platz für Logistikunternehmen, welche die "letzte Meile" zum Verbraucher bedienen sollen, bieten wird. Bewirtschaftet werden soll dieser "Last Mile Logistik Park" von den Städten Herne, Gelsenkirchen und Herten, die diesem zwischen den Autobahnen A42, A43 und A2 verkehrsgünstig gelegenen Standort eine große, regionale Bedeutung beimessen.

750 neue Arbeitsplätze in der Logistikbranche sollen ab 2013 im „Logistikpark Schloss Grimberg“ entstehen.

Hier einige meiner Fotos:

Außenansicht

_MG_1545 IMG_0590
IMG_0611 IMG_0623
IMG_0619 _MG_1547
_MG_1542 IMG_0585

Innenansicht

IMG_0542 IMG_0547
IMG_0545 IMG_0600
IMG_0603 IMG_0565
IMG_0595 IMG_0547
IMG_0550 IMG_0552
IMG_0555 IMG_0556
IMG_0559 IMG_0563
IMG_0569 IMG_0573
IMG_0577 IMG_0580
IMG_0584 IMG_0626

Am 29. Mai 2009 unternahm ich eine kleine Fahrradtour nach Wanne-Eickel und machte noch einmal einen kleinen Abstecher zum Wanit-Gelände. Zum Glück hatte ich eine Kamera dabei und kann nun einmal zeigen wie sehr sich die Szenerie geändert hat.

IMG_2658-2 IMG_2659-2
IMG_2660-2 IMG_2664

 

 

 

 

 

 

Windows Live Spaces Tags: , , , , , , ,

Radtour Zeche Zollverein, 1. Juni 2009

herne | 01 Juni, 2009 18:30

An diesem wunderschönen, sonnigen Frühlingstag, bei angenehmen 27 Grad führte mich mein Weg um 14.30 Uhr mit dem Fahrrad zur Zeche Zollverein.

Ich habe mich einmal bei

bikemap-logo

registriert und versucht, die rund 43 Kilometer lange Strecke nachzuzeichnen. Ist sicherlich für den ein oder anderen interessant, der nach dem Lesen dieses Artikels, die Strecke einmal nachfahren will. Wer bereits registriert ist kann sich die Strecke hier anschauen:


Radroute 200600 - powered by Bikemap

Hier ein Kartenausschnitt:

route_zollverein

Bereits am 29. Januar 2006 war ich schon einmal mit dem Auto dort gewesen und hatte meine Eindrücke hier geschildert: http://zwehnsworld.wordpress.com/2009/05/30/zeche-zollverein/

Mit dem Fahrrad war ich erst einmal dort gewesen und zwar am 29. Mai 2004. Auch darüber hatte ich berichtet (http://zwehnsworld.wordpress.com/2008/10/21/radtour-zur-zechekokerei-zollverein-essen-29082004/).

Gestartet bin ich in Herne und fuhr quer durch das Stadtgebiet bis zur Recklinghäuser Straße in Wanne-Eickel, um dort auf den Kanalweg einzubiegen, an dem sich die Sonnenhungrigen bereits aalten und sich mit einem Sprung ins kalte Nass wieder abkühlten. Hunderte anderer Radfahrer waren unterwegs, die ebenfalls die gleiche Idee hatten wie ich.

Nach wenigen Kilometern war die Stadtgrenze nach Gelsenkirchen überquert. An einer Schleuse pausierte ich kurz, um den Schleusenvorgang für ein riesiges Binnenschiff zu beobachten. Es war so breit, dass es gerade eben in die Schleuseneinfahrt hineinpasste.

IMG_2752 IMG_2757-2
IMG_2767 IMG_2755-2
Viele andere Radfahrer standen ebenfalls interessiert an der Schleuse.  
IMG_2766 IMG_2754
Die Schleusentore öffneten sich,  
IMG_2775 IMG_2776
das Schiff fuhr auf der anderen Seite heraus und nahm Kurs auf den Stadthafen Gelsenkirchen.

Hier habe ich einmal ein Foto von meinem Spiegelbild auf den Fensterscheiben des Schleusentowers gemacht

IMG_2759

Nach diesem kurzen Intermezzo ging es weiter am Kanal entlang. Vorbei am Amphitheater, wo einige Tage zuvor das Rock Hard-Metalfestival stattfand.

Ich bog in den Nordsternpark ein und durchquerte das schöne Parkgelände. Nach rund einem Kilometer fand ich das Hinweisschild, das den Weg zur Zeche/Kokerei Zollverein wies.

Quer durch Essen-Katernberg erreichte ich schon bald das weitläufige Zechengelände.

_MG_2807-2

Dort machte ich zunächst einige Fotos.

_MG_2778-2 _MG_2783
_MG_2795 _MG_2808-2
_MG_2784-2 _MG_2786-2
_MG_2788-2 _MG_2791-2
IMG_2780 IMG_2796
IMG_2797 IMG_2847

IMG_2848

Wir ketteten unsere Fahrräder an einen Zaun und stärkten uns erst einmal mit einer Tasse Kaffee (1,90 Euro) und einem Stück warmen Apfelstrudel (4,90 Euro!) im Kokerei Café / Restaurant Zollverein (Link 1/ Link 2).

IMG_2857

Wir entschieden uns, auch wenn es mittlerweile knapp halb sechs war, noch eine Fahrt mit dem Sonnenrad zu unternehmen. Für 1 Euro pro Person befördert es einen in die Tiefen der Koksöfen und wieder hinauf in luftige Höhen, von wo aus man eine faszinierende Aussicht über das Weltkulturerbe und das Ruhrgebiet hat. Es wurde 1999 im Rahmen der Ausstellung "Sonne Mond und Sterne" aufgebaut.

Während der zwei Runden, die wir fuhren machte ich folgende Fotos:

_MG_2811-2 _MG_2816-2
_MG_2813-2 _MG_2817
_MG_2823-2 _MG_2828-2
  Im Koksofen…
_MG_2832-2 _MG_2843
… und wieder heraus.  
_MG_2839-2 _MG_2837-2
   

Jetzt war es aber Zeit den Rückweg anzutreten und Abschied von Zollverein zu nehmen.

IMG_2855

_MG_2850 IMG_2852

Sehr angenehm war, dass die gesamte Tour ohne Zurhilfenahme einer Fahrradkarte gut durchzuführen war. An jeder kleinen Weggabelung gab es ausführliche Hinweisschilder, die uns unseren Rückweg nach Bochum – über die Erzbahntrasse vorbei an der Zeche Hannover, durch Wanne-Eickel zurück nach Herne wiesen.

_MG_2879-2

IMG_2885 IMG_2886
_MG_2891-2  
   

_MG_2892

 

 

 

 

 
Powered by kulando